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Grundsätzlich sind wir der Ansicht, dass
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der Verständigungsprozess in Europa mehr denn je junge Menschen braucht, die drei große europäische Sprachen etwa gleich gut beherrschen und dass
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für Französisch zu werben nicht bedeutet, sich gegen Latein oder irgendeine andere Fremdsprache auszusprechen.
Warum Französisch lernen?
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Für die Bevölkerung der Bundesrepublik nimmt Französisch eine besondere Stellung ein: es ist auch die Sprache unserer Nachbarländer Belgien, Luxemburg und der Schweiz. Daher bieten sich für den Französischlernenden zahlreiche Möglichkeiten, diese Sprache praktisch anzuwenden - eine Erfahrung, die beim Lernen weiter anspornt.
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Französisch ist eine der großen internationalen Sprachen, die nicht nur in Frankreich gesprochen wird. Mit Französisch kommt man in 38 Ländern zurecht, für 270 Millionen Menschen ist es die Muttersprache.
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Frankreich ist seit Jahren der wichtigste Handelspartner der Bundesrepublik. Viele deutsche Firmen sind im französischsprachigen Ausland vertreten und umgekehrt. Wer die französische Sprache beherrscht, hat gute Berufschancen in Wirtschaft, Handel und Verkehr. Europa wächst - das können Sie sicherlich bestätigen - immer mehr zusammen.
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Für zahlreiche Studienfächer sind Französischkenntnisse erforderlich, für viele äußerst hilfreich und für fast alle zunehmend erwünscht. Drei Sprachen fließend zu sprechen, ist heutzutage eine hervorragende Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Deutsche Hochschulen bieten zunehmend integrierte Studiengänge in Wirtschafts-, Ingenieur-, Geistes- und Sozialwissenschaften an. (vgl. Programm SOKRATES mit dem europäischen Bildungsprogramm COMENIUS der Europäischen Kommission).
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Wer gut Französisch kann, wird später leichter Spanisch und Italienisch lernen, weil diese Sprachen dem Französischen verwandt sind (35% des Vokabulars sind leicht wiedererkennbar).
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Auch in touristischer Hinsicht sind Frankreich und Französischkenntnisse für viele Deutsche attraktiv.
Das oberste Ziel des modernen Fremdsprachenunterrichts ist es,
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sprachliche und kulturelle Erfahrungen zu erweitern und zu vertiefen,
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Interesse und Verständnis gegenüber anderen Sprachen und Kulturen sowie für Lebensgewohnheiten der anderen Länder zu entwickeln und
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Freude am Umgang mit Sprachen zu wecken.
Französisch ist eine romanische Sprache und sie erfordert, wie auch Latein, aufgrund ihres Formenreichtums am Anfang einen spürbaren Lernaufwand. Das Weiterlernen bereitet aufgrund regelkonformer Bildung komplexerer Strukturen abnehmende Schwierigkeiten. Der systematische Charakter der französischen Sprache kann dann auch ein Gewinn für das Deutsche und selbstverständlich auch für das Englische sein. Jede romanische Sprache trägt zudem die Brücke zur anderen in sich. Wer Französisch gelernt hat, kann rasch Lesekenntnisse im Spanischen und Italienischen erwerben.
Die Trümpfe des Französischunterrichts können wie folgt zusammengefasst werden:
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Französischunterricht vermittelt Kompetenzen, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind.
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Französischunterricht vermittelt Kompetenzen des Lernens, die bei anderen Lernprozessen verwendet werden können. Die vier klassischen Fertigkeiten des Hörverstehens, des Schreibens, des Leseverstehens und des Sprechens werden intensiv geübt.
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Französischunterricht ist ein über die Sprachvermittlung hinausgehendes Projekt, in dem die Öffnung auf einen anderen Kulturkreis hin geleistet wird.
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Französischunterricht will Ihre Kinder darauf vorbereiten, außerschulische Realsituationen zu bewältigen, in denen französische Sprache verwendet wird.
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Videofilme und Dias geben Zugang zur französischen Alltag, zu Geschichte und Kultur
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Computerprogramme werden als moderne Lernhilfen eingesetzt
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Projektarbeit via e-mail mit einer französischen Schule
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gegenwartsbezogene Beispiele aus der französischen Kunst und Literatur
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Bundeswettbewerb Fremdsprachen.
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deutsch-französische Schülerbegegnung bzw. –austausch

Durch den Austausch und die Schülerbegegnung sind viele persönliche Beziehungen gewachsen.
Somit ergibt sich, dass der Erwerb differenzierter Französischkenntnisse und Frankreichkenntnisse für die internationale Kommunikation, für ein vorurteilsfreies Miteinander und für touristische bis hin zu intellektuellen Interessen von Bedeutung ist. Wie für jede andere lebende Fremdsprache gilt auch für das Französische, dass man diese reizvolle Sprache am effektivsten lernt, wenn man in jungen Jahren damit beginnt.
Was hat ihr Kind nun ganz konkret zu erwarten, wenn es ab der 6. Klasse Französisch lernt?
Zunächst wird die Arbeit mit dem Lehrwerk "Découvertes" schwerpunktmäßig den Unterricht prägen. Kleine, vereinfachte Lektüren, Gedichte, Lieder und Sketsche sollen dazu auch die Kultur transparent werden lassen. In der 8. Klasse führen wir entweder eine deutsch-französische Schülerbegegnung oder einen Austausch mit einer Schule in Paris durch.
In den Klassen 9 und 10 kommt neben der kontinuierlichen Lehrbucharbeit immer öfter die Behandlung kleinerer Texte hinzu. Die Kinder werden zum eigenständigen Formulieren in der fremden Sprache hingeführt. In der gymnasialen Oberstufe können die Schüler Französisch als vierstündige Fremdsprache wählen.
Wenn Sie jetzt für Ihr Kind und mit ihm zu einer richtigen Entscheidung kommen wollen, dann sind manchmal auch ganz pragmatische Gründe und Kriterien von nicht zu vernachlässigender Bedeutung.
Hiermit sind in erster Linie die individuellen Voraussetzungen und persönlichen Erfahrungen Ihres Kindes - sicherlich auch die Erfahrungen, die es mit dem Englischen gemacht hat - gemeint.
An erster Stelle stehen hier die Freude am Sprechen und die Aufgeschlossenheit für Kommunikation.
Christa Reubelt-Linder für die Französisch-LehrerInnen des Kepler-Gymnasiums
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