2. Besuch der Bundestagsabgeordneten Katja Mast am Kepler-Gymnasium
Junger Rat für Mast – Politik mal ganz anders
Bundestagsabgeordnete besucht das Kepler-Gymnasium – das Klassenzimmer wird zum Bundestag
Pforzheim. Mit großer Spannung wurde nun schon der zweite Besuch der Bundestagsabgeordneten Katja Mast (SPD) in der Klasse 9i des Kepler-Gymnasiums erwartet. Ihr Gemeinschaftskundelehrer Herr Schuller hat sich für das Projekt „Junger Rat für Mast“ beworben und die Abgeordnete zu sich in die Klasse geholt. In der Zeit von zwei Monaten mussten die Schülerinnen und Schüler aktuelle Themen von Kinderarmut über Mindestlöhnen bis hin zu Kündigungsschutz erarbeiten. Die Ergebnisse sollten am Montag präsentiert und mit Katja Mast diskutiert werden.
Wie gingen die Schülerinnen und Schüler an die Sache heran?
Um sich ein Bild von der heutigen Arbeitswelt zu machen, setzten sich die Schüler ihrer Berufswahl nach in Gruppen zusammen und erstellten einen Fragebogen, mit dem sie dann in verschiedene Unternehmen gingen und Interviews führten. So versuchten sie sich an die Kompetenzen, Erwartungen und Voraussetzungen des Arbeitsmarktes von heute und der nahenden Zukunft heranzutasten.
Zu welchen Ergebnissen kamen die Schüler?
Brauchen wir einen Kündigungsschutz? Wofür sind eigentlich Mindestlöhne? Und wie viele Kinder und Jugendliche leiden unter Armut? Mit diesen aktuellen Themen hat sich die Klasse 9i befasst.
Als Einleitung präsentierte Simon K. die Vorgehensweise der Schülerinnen und Schüler, und was man von der heutigen Arbeitswelt erwarten kann. Die darauf folgende Präsentation über Kinderarmut bewegte auch die Bundestagsabgeordnete sehr und öffnete auch allen anderen die Augen darüber, dass auch in Deutschland über 2,5 Millionen Menschen von Kinderarmut betroffen sind. Die zweite Gruppe stellte die Mindestlöhne und den Kündigungsschutz vor, erläuterte aber auch die Probleme und befasste sich mit deren Lösungen. Am Ende waren sich alle einig: Es muss etwas in Deutschland getan werden!
Und was meinte Katja Mast dazu?
In der anschließenden Diskussion zeigte sich aber leider, dass es nicht so einfach ist, ein Gesetz mit den Forderungen der Klasse 9i durchzubringen. Aber trotzdem lohnt es sich, sich politisch zu engagieren, wie die Abgeordnete versicherte, und natürlich sollte man nicht vergessen, wählen zu gehen.

