Die Kelten

Archäologische Quellen belegen, dass sich im 7. und 6. Jh. v. Chr. in Südwestdeutschland, der Schweiz und in Ostfrankreich eine Kultur herausbildete, die sich durch große Siedlungen, Fürstengräber mit Beigaben wie Wagen, Goldschmuck, Trinkhörnern, Waffen etc. auszeichnete. Ganz in der Nähe von Pforzheim, in Hochdorf, befindet sich das gut erhaltene Grab des „Fürsten von Hochdorf“, welches wir im Rahmen unseres Vorprofilunterrichts besuchten. Ganz besonders bestaunten wir ihren Totenkult und die handwerkliche Geschicklichkeit im Umgang mit Metall. Waffen und Schmuckstücke waren fein ausgearbeitet, punziert und ziseliert - Techniken, die vermutlich von den Kelten entwickelt wurden. Im Schmuckmuseum vollzogen wir diese Techniken unter der fachlichen Anleitung von zwei Goldschmiedinnen nach und fertigten Schmuckstücke nach keltischem Vorbild.

Die nächste Etappe war die  Herstellung von Ornamenten. Wir begannen zunächst Blätter und Früchte zu zeichnen. Die Zeichnungen wurden vereinfacht,  Muster damit gelegt, die zu Ornamenten ausgearbeitet wurden.

Außerdem recherchierten wir die Wanderwege der Kelten, die uns in westlicher Richtung in die Bretagne führten, wo wir auf alte Bekannte stießen: Asterix und Obelix. Dann ging es weiter nach Süden mit dem Finger auf der Landkarte über die Alpen und weiter, weit nach Italien hinein bis nach Rom. Die Kelten wurden nämlich wegen ihres Kampfgeistes, ihrer Unerschrockenheit und ihres „fürchterlichen“ Aussehens gerne als Söldner angeworben.

Auch in der Stoffverarbeitung waren die Kelten führend. Um uns davon einen Eindruck zu verschaffen, filzten wir verschiedene Objekte aus roher Wolle.

Unser gesammeltes Wissen über die Kelten füllte am Ende unseres Vorprofilunterrichts ein ganzes, individuell gestaltetes Heft.

 

hey