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Schüleraustausch mit Vicenza 17. – 25. Oktober

Vom 17. bis 25. Oktober waren 21 Schüler:innen des Istituto tecnico Guido Piovene aus Vicenza zu Gast bei uns in Pforzheim. Auf dem Programm standen verschiedene Kennenlernaktivitäten, gemeinsamer Unterricht, gemeinsames Singen aber auch der Besuch dreier Pforzheimer Museen und der Städte Stuttgart, inklusive Mercedes-Benz-Museum und Ludwigsburg mit dem Blühenden Barock und der Kürbisausstellung.

Im Schmuckmuseum Pforzheim erhielten die Schüler:innen einen Alltagsgegenstand, zum Beispiel eine Puppe, zugeteilt, der als Impuls für die eigenständige Erkundung der Ausstellungsstücke im Schmuckmuseum diente. So sollten die Schüler:innen sich gemeinsam auf die Suche nach einem Schmuckstück machen, welches sie z.B. aufgrund von Form, Material, Farbe, Motiv oder Ähnlichem mit dem zugeordneten Gegenstand assoziieren. Im Fall der Puppe zum Beispiel eine Brosche. Es war schön zu sehen, wie die Schüler:innen sich bereits am zweiten Tag (natürlich noch in einem Gemisch aus Italienisch, Deutsch und auch Englisch) unterhielten und sich dadurch miteinander an einer Aufgabe ausprobierten.

Im Technischen Museum erhielten die Schüler:innen, anhand der live vorgeführten Herstellungsprozesse an den verschiedenen Maschinen einen Einblick  in den Entstehungsprozess einer Brosche und durften auch bei einem Workshop selbst kreativ werden und an den Werktischen des Museums ein eigenes Schmuckstück (Kette, Armreif, Ring) fertigen.

Im Rahmen des Austausches nahmen die Schüler:innen auch an einem – vom Kulturamt Pforzheim initiierten – Projekt mit dem Titel „Mein Objekt der Menschlichkeit“ teil. Auf Deutsch und Italienisch verfassten die Schüler:innen sehr persönliche und dadurch zum Teil sehr berührende Texte zu einem Objekt ihrer Wahl, welches für sie „das Menschsein“, „die Menschlichkeit“ ausdrückt.

Die Ergebnisse dieser Arbeit könnt ihr / können Sie in unserem eBook anschauen:

https://read.bookcreator.com/h0f8H8gEJjN8Ji2r0nS6PAZASYM2/Ts5pvTzWTUyGiU3l9RIADA

Natürlich durfte auch der offizielle Empfang im Rathaus nicht fehlen. In diesem Jahr wurden die Schüler:innen von Bürgermeister Dirk Büschner im Großen Sitzungssaal herzlich willkommen geheißen und die italienischen Gäste trugen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

Anlässlich des Reuchlin-Jahres erfuhren die Schüler:innen im Reuchlin-Museum einiges zum Leben und Wirken Reuchlins und insbesondere zu den Werten, für die er sich Zeit seines Lebens einsetzte. Während dem Besuch durfte die Schüler:innen dann auch alle gemeinsam einen kurzen Film mit ihren Ideen zu den Werten Reuchlins erstellen.

Die Austauschwoche fand ihren Abschluss in einem Abschlussabend am Kepler mit gemeinsamem Essen und Party.

Von Julia Hübner

Kennenlernaktivitäten am ersten gemeinsamen Tag der Austauschwoche
Schüler:innen präsentieren den Mitschüler:innen ihr ausgewähltes Schmuckstück
Beispiel für einen zugeteilten Alltagsgegenstand
Zur Puppe ausgewähltes Schmuckstück. Idee der Schüler:innen: „Eine Mutter, die ihr Kind (die Perle) im Arm hält.“
Angaben zum Bild: Brosche Gold, Diamanten, Olivine, Perlen Entwurf M.J. Gradl, München Ausführung Th. Fahrner Pforzheim, 1898/1900 Schmuckmuseum Pforzheim Foto Rüdiger Flöter
Bei der Maschinenführung im Technischen Museum Pforzheim
Die Schüler:innen dürfen auch mal mithelfen
An den Werktischen werden eigene Schmuckstücke gefertigt
Manchmal ist voller Körpereinsatz nötig
Vor dem Residenzschloss Ludwigsburg
Beim Empfang im Großen Sitzungssaal des Pforzheimer Rathauses
In der Pforzheimer Eishalle
Beim gemeinsamen Austausch über die Werte von Johannes Reuchlin in der Pforzheimer Schlosskirche