Vom 5. bis 9. Januar 2026 reiste der Gemeinschaftskunde-Leistungskurs nach Berlin. Die Anreise erfolgte mit dem ICE von Pforzheim über Karlsruhe in die Hauptstadt. Unser Hotel lag nur wenige Gehminuten vom Ostbahnhof entfernt und war damit ein guter Ausgangspunkt für das Programm der Woche. Berlin zeigte sich von seiner winterlichen Seite: Bei Temperaturen zwischen –7 und –1 °C und viel Schnee war es teilweise sehr glatt. Davon ließen wir uns jedoch nicht aufhalten.
Am ersten Tag erkundeten wir nach unserer Ankunft die Berliner Innenstadt. Auf dem Programm stand unter anderem der Alexanderplatz, der Fernsehturm und das Brandenburger Tor. Den Abend gestalteten die Schülerinnen und Schüler anschließend in kleinen Gruppen selbst.
Der zweite Tag begann mit einem Besuch der East Side Gallery, die sich in unmittelbarer Nähe unseres Hotels befindet. Anschließend standen politische Inhalte im Mittelpunkt: Wir besuchten das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und erhielten Einblicke in deren Arbeitsweise. Zur Stärkung ging es mittags gemeinsam zu einer bekannten Currywurst-Bude.
Am dritten Tag besuchten wir den Deutschen Bundestag. Nach einer Führung aßen wir im Paul-Löbe-Haus zu Mittag und besichtigten anschließend die Reichstagskuppel. Aufgrund des starken Schneefalls war die Aussicht zwar eingeschränkt, es war jedoch trotzdem spannend die Kuppel mal von innen zu sehen. Am Nachmittag nahmen wir an einem Planspiel im Bundesrat teil, bei dem wir uns mit dem Thema eines möglichen Böllerverbots auseinandersetzten.
Ein besonders eindrucksvoller Programmpunkt war der Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen am vierten Tag. In einer Führung und in Workshops setzten wir uns mit dem ehemaligen Stasi-Gefängnis sowie mit dem Thema Linksextremismus auseinander. Den Abend verbrachte der gesamte Kurs gemeinsam in einem asiatischen Restaurant.
Am letzten Tag besuchten wir das Futurium, das sich mit Zukunftsfragen und gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigt. Die anschließende Rückreise verlief aufgrund des winterlichen Schneechaos nicht ganz problemlos.
Insgesamt war die Studienfahrt eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung, die politische Inhalte aus dem Unterricht anschaulich mit Eindrücken vor Ort verband.
Alessia, KS2



