Auch in diesem Jahr war das Kepler-Gymnasium beim Regionalwettbewerb Jugend forscht (Enzkreis und Mittelbaden) mit zahlreichen engagierten Schülerinnen und Schülern vertreten. Der Wettbewerb fand am 26. und 27. Februar an der Hochschule Pforzheim statt und bot den jungen Forscherinnen und Forschern die Möglichkeit, ihre Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Projekte entstehen im Rahmen der Kepler-forscht-AG, in der sich die Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich treffen. Dort entwickeln sie eigene Ideen, planen und führen Experimente durch und werten anschließend ihre Ergebnisse aus. Betreut wird die AG von Frau Reis, Frau Roth, Herr Laudes und Dino. Die AG wird dabei auch vom Jugendforschungszentrum Pforzheim unterstützt. Für diese wertvolle Förderung und Zusammenarbeit möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.
Im Wettbewerb Jugend forscht untersuchte Jonas Bossert in seinem Projekt „Die Pforzheimer Fischtreppe – Passage oder Barriere?“, ob die Fischtreppe an der Enz für Fische tatsächlich eine funktionierende Wanderhilfe darstellt. Für seine Arbeit erhielt er einen Sonderpreis im Fachgebiet Technik. Im Wettbewerb Jugend forscht Junior präsentierten mehrere Kepler-Schülerinnen und -Schüler ihre Projekte.
Emma Vlad-Slamnoiu untersuchte in ihrem Projekt „Der Einfluss von Dünger auf die Kannenproduktion von Kannenpflanzen“ die Entwicklung dieser besonderen Pflanzen und erhielt dafür einen Sonderpreis im Fachgebiet Biologie.
Max Eidel ging in seinem Projekt „Snack-Check – Haben Wildtiere Futtervorlieben?“ der Frage nach, ob Wildtiere bestimmte Nahrung bevorzugen, und erreichte damit den 2. Platz im Fachgebiet Biologie. Ebenfalls mit dem Verhalten von Tieren beschäftigten sich weitere Gruppen.
Luis Böhm, Eric May und Joas Tonn untersuchten die „Reaktion der mexikanischen Goldsattel-Hochlandkärpflinge auf Veränderungen im Aquarium“ und wurden mit einem Sonderpreis im Fachgebiet Biologie ausgezeichnet.
Pares Grosjean, Emilio Gross und Tom Linus Aberle erforschten in ihrem Projekt „Das Erforschen der Geschmacksvorlieben einer kaum erforschten Fischart“ ebenfalls das Verhalten von Fischen und erreichten den 3. Platz im Fachgebiet Biologie.
Julius Killinger, Elyas Tanriverdi und Karl Klepp untersuchten in ihrem Projekt „Wie reagieren Goldsattel-Hochlandkärpflinge auf ihr Spiegelbild?“ das Verhalten dieser Fische und wurden dafür mit dem Sonderpreis „Sieger der Herzen“ ausgezeichnet, der von allen Teilnehmenden gewählt wurde. Zudem erhielt die Gruppe den Sonderpreis für Aquaristik – verbunden mit einem von der Firma EHEIM gestifteten Aquarium.
Orzu Rasulova, Yunus Rasulzoda und Philipp Schmidt untersuchten in ihrem Projekt „Das perfekte Vogelfutter“ geeignete Futtermischungen für Vögel und erhielten einen Sonderpreis im Fachgebiet Biologie.
Im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften waren Maximilian Peine und Kirill Schelomentsev erfolgreich. Sie untersuchten in ihrem Projekt „Steckt in Blumenerde drin, was der Hersteller angibt?“ die Zusammensetzung von Blumenerde und erreichten den 2. Platz.
Neben diesen Erfolgen erhielt das Kepler-Gymnasium zum wiederholten Mal den Schulpreis Baden-Württemberg für sein besonderes Engagement bei Jugend forscht.
Wir hoffen, dass viele der Projekte im Laufe des Schuljahres weiterentwickelt werden und freuen uns schon jetzt auf neue Erkenntnisse und den nächsten Jugend-forscht-Wettbewerb.





